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Historisches Speicherbecken, das als Regenwasserzisterne die Wärmepumpen bedient

Heizzentrale mit Wärmepumpe

Rohrschema, für bis zu 45m3 Heizwasser/Std.

  • Bauherr
    Hasso von Blücher
  • Auftraggeber
    Blücher GmbH
  • Architekt
    BK- Plan, Erkrath
  • Leistungen
    Leistungsphasen 1 bis 8
  • Laufzeit
    2006 - 2009
  • Bausumme 
    2.264.604 € netto

  • Bruttogrundfläche
    5.500m2 

 




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Referenzobjekt: Brügger Mühle, Erkrath

Die alte Papierfabrik wandelt sich zum modernen Dienstleistungszentrum

 

Anlagenbeschreibung

Die ehemalige Industriebrache in Erkrath, mit der dominanten Papierfabrik aus braunem Backstein, wandelt sich in ein modernes, kunst- und kulturnahes Dienstleistungszentrum.

Sie beherbergt auf ca.  5.500 m2 die Blücher GmbH, Grafik- und Design Büros, Architekten, Medienfachleute, Handwerker und eine Schule für Musik und Tanz.

Eine Halle, mit Platz für 400 Personen, wird als Ort für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

PBS & Partner erhielt den Planungsauftrag für die Haustechnik und setzte hierbei auf behutsame Einbindung der historischen Substanz und auf Nachhaltigkeit. 

Technik:
2 Wärmepumpen á 130 kW, 1 Wärmepumpe 54 kW
(zwei zum Heizen und Kühlen, eine im Umkehrlauf, nur zur Kühlung)

Frischluft aus Hohlbodenkonstruktion, in Verbindung mit Fußbodenheizung

vorh. Zisterne als Energiespeicher

Planung Gewerke:
Heizung und Lüftung, Sanitär, Elektrotechnik

Leistungsphasen:
Grundlagenermittlung bis Objektüberwachung

 

Details

Nahe Düsseldorf, im bekannten Neandertal, liegt, am Ufer der Düssel, die ehemalige Industriebrache "Brügger Mühle", welche 1987 in den Besitz des Unternehmers und Kunstliebhabers, Hasso von Blücher, überging.

Bei der Umwandlung der historischen Substanz, die einst eine Korn-, später eine Ölmühle und zuletzt eine Papierfabrik beherbergte, legte Hasso von Blücher besonderen Wert auf eine rücksichtvolle Bebauung und die behutsame Einbindung der vorhandenen Bausubstanz. Ökologische Gesichtspunkte und Nachhaltigkeit spielten hierbei eine große Rolle.

So wurden zum Beispiel vorhandene, oberirdische Leitungen erhalten, mit Kletterpflanzen begrünt und in das moderne Versorgungsystem integriert.

Die vorhandene Zisterne der ehem. Papierfabrik, in der seinerzeit das Zwischenprodukt Zellstoff eingelagert wurde, bis es zu Brei geworden war, wird nun als Energiespeicher genutzt. Sie bedient die Wärmepumpen-Kaskade, bestehend aus zwei Maschinen des Typs DS, á 130 kW, mit dem, von Dächern und Parkplätzen gesammelten Regenwasser.

Bei längeren Trockenperioden füllt eine Grundwasserpumpe aus einem 32 m tiefen Brunnen das Reservoir wieder auf. Zusätzlich gewährleisten die Brunnen- und Zisternenpumpen den Hochwasserschutz auf dem Grundstück.

Die zuständige Landesbehörde genehmigte leider nur die Rückführung, jedoch nicht die Entnahme des Kühlwassers aus der nahe vorbeifließenden Düssel.

Für die Belüftung, Beheizung und Kühlung der Räume hat sich Bauherr für eine Hohlbodenkonstruktion entschieden, die durch ein modernes Schaltschema sowohl die Wirtschaftlichkeit, als auch die Nachhaltigkeit erhöht.

Um die Steuerung zu optimieren, wurden, über eine spezielle Prozessleittechnik, alle relevanten Daten und Betriebszustände über Modems auf einen Server zu PBS & Partner übermittelt. So analysierte die EDV, aus den Messungen der Außen- und Innentemperaturen, der Zu- und Abluft, des Speicher- und Grundwassers, die aktuelle Situation, um auf Grundlage dessen die optimalen Regelungsstrategie zu ermitteln.

Die Wärmepumpentechnik amortisiert sich, nach Kostenkalkulation auf Basis der maßgebenden VDI-Richtlinie, im Vergleich zu einer herkömmlichen Beheizung, mit beispielsweise einem Brennwert-Gas-Kessel und einer Kältemaschine, auf Grund der Energieeinsparungen, nach 7 Jahren.

Die Stromkosten, pro qm beheizter Fläche, liegen bei 0,37 € monatlich, die Kühlung bei 0,20 €/m2. Diese Angaben beziehen sich auf eine Geschossfläche von 3300 m2 und sollten sich, bei weiterem Ausbau noch reduzieren.

Das innovative Anlagenkonzept erfüllt damit alle politischen Forderungen nach CO2-Minimierung und trägt zur Senkung der Schadstoffbelastung im Ökosystem des Neandertals bei.

PBS Energiesysteme GmbH • Zur Pumpstation 1 • 42781 Haan
Telefon: (02129) 375 72-0 • Email: info@pbs-energie.eu